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Fußstellungen
Bevor ein Schlag oder Tritt sitzt, muss der Stand stimmen. Fußstellungen bestimmen Gleichgewicht, Reichweite und Kraftübertragung. Diese Seite geht die einzelnen Stellungen des Taekwon-Do der Reihe nach durch.
Glossar
Begriffe: Fußstellungen
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Fußstellungen
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Bevor ein Schlag oder Tritt sitzt, muss der Stand stimmen. Fußstellungen bestimmen Gleichgewicht, Reichweite und Kraftübertragung – sie sind die Basis, auf der jede Hand- und Fußtechnik aufbaut. Der koreanische Oberbegriff für Fußstellung ist Sogi.
Grundstellungen
Diese Stellungen bilden das Fundament der meisten Formen (Hyong) und werden von Anfang an trainiert.
Koreanisch Deutsch Merkmal Chongul Sogi Vorwärtsstellung Langer, tiefer Stand, Gewicht überwiegend vorne Hugul Sogi Rückwärtsstellung Kürzerer Stand, Gewicht überwiegend hinten Kima Sogi Reiterstellung Breiter, paralleler Stand, Gewicht mittig verteilt Moa Sogi Geschlossene Stellung Füße dicht nebeneinander Narani Sogi Schulterbreite Parallelstellung Füße parallel, etwa schulterbreit Sujik Sogi Aufrechter Stand Natürlicher, aufrechter Stand ohne Verkantung Weitere Grundstellungen
Koreanisch Deutsch Merkmal Kojong Sogi Fester Stand Stabile, unbewegliche Standposition Goburyeo Sogi Beugehaltung Gebeugte Kniehaltung, in zwei Ausführungsvarianten Ap Kyocha Sogi Vorwärtige Kreuzstellung Beine vorne überkreuzt Dwitbal Sogi Hinterfußstand Gewicht deutlich auf dem hinteren Fuß Dwit Kyocha Sogi Rückwärtige Kreuzstellung Beine hinten überkreuzt Nachuo Sogi Tiefer Stand Besonders tiefe, kraftvolle Standhaltung Mureup Sogi Kniestand Stand auf einem oder beiden Knien Sason Sogi Diagonalstellung Füße diagonal zueinander versetzt Oebal Sogi Einbeinstellung Stand auf nur einem Bein Palja Sogi Offener Stand Füße nach außen geöffnet An-Palja Sogi Innerer offener Stand Variante von Palja Sogi mit engerer Fußstellung Oguryo Sogi Duckstellung Geduckte, kauernde Standposition Bereitschaftsstellungen (Junbi Sogi)
Junbi Sogi ist der Sammelbegriff für Bereitschafts- bzw. Ausgangsstellungen: die Körperhaltung, aus der heraus eine Form oder Übung beginnt.
Koreanisch Deutsch Merkmal Charyot Sogi Achtungsstellung Aufrechte Grundhaltung zu Beginn und Ende des Trainings Narani Junbi Sogi Parallele Bereitschaftsstellung Ausgangsstellung mit parallelen Füßen Kyorugi Sogi Kampfstellung Bewegliche Ausgangsstellung für den Freikampf Yeon-gyeol Sogi Kombinationsstand Ausgangsstellung für zusammengesetzte Bewegungsabläufe Hanulson Sogi „Himmelshand”-Stellung Parallele Bereitschaftsstellung mit erhobenen Händen Ul-Ji Junbi Sogi Bereitschaftsstellung der Form Ul-Ji Formspezifische Ausgangsstellung Tong-Il Junbi Sogi Bereitschaftsstellung der Form Tong-Il Formspezifische Ausgangsstellung Einzelne Formen verwenden zusätzlich eigene, nur dort vorkommende Bereitschaftsstellungen – etwa mehrere Varianten von Moa Sogi (A bis D) oder aus dem modernen Wettkampftraining übernommene Bereitschaftshaltungen. Diese werden jeweils dort erklärt, wo sie zum ersten Mal in einer Form auftauchen.
Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen: Fußstellungen
Was bedeutet Sogi?
Sogi ist der koreanische Oberbegriff für Stand bzw. Fußstellung. Fast jede Stellungsbezeichnung im Taekwon-Do endet auf „Sogi", davor steht jeweils eine Beschreibung der Beinhaltung – Chongul Sogi ist wörtlich „lange Stellung", Kima Sogi „Reiterstellung".
Was ist der Unterschied zwischen Chongul Sogi und Hugul Sogi?
Chongul Sogi ist die lange Vorwärtsstellung mit tiefem, weitem Stand und Gewicht überwiegend auf dem vorderen Bein – sie wird für kraftvolle, geradlinige Techniken genutzt. Hugul Sogi ist die kürzere Rückwärtsstellung mit dem Gewicht überwiegend auf dem hinteren Bein, die mehr Beweglichkeit und schnelles Reagieren erlaubt.
Wozu dienen Junbi Sogi?
Junbi Sogi sind Bereitschaftsstellungen – der Ausgangspunkt, aus dem heraus eine Form (Hyong) oder eine Übung beginnt. Sie sind selbst keine Kampf- oder Angriffsstellung, legen aber die Körperhaltung fest, aus der die erste Technik ausgeführt wird.
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