Zeitung Großmeister Kwon Jae-Hwa eröffnet Taekwon-Do-Schule in Traunreut (2001)
Das Wichtigste in Kürze
- Anlass: Eröffnung der Taekwon-Do-Schule in der Traunreuter Traunpassage am 20. Mai 2001.
- Großmeister Kwon Jae-Hwa, damals 64 Jahre alt und Träger des 7. Dan, führte zur Eröffnung seinen bekannten Steinbruchtest vor.
- Kwon Jae-Hwa gründete 1966 den Deutschen Taekwon-Do-Verband und brachte Taekwon-Do 1965 nach Europa.
- Thomas Könnecke, damals 26 Jahre alt und 2. Dan, übernahm die Leitung der neuen Schule mit 300 Quadratmetern in der Traunpassage.
- Bericht des Wochenblatts Chiemgau vom 16. Mai 2001.
Ein 64-jähriger Koreaner, ein Stein und ein Sonntagnachmittag in der Traunpassage. Mehr brauchte es im Mai 2001 nicht, damit das Wochenblatt eine Schuleröffnung zur Titelgeschichte machte. Am 20. Mai 2001 eröffnete Großmeister Kwon Jae-Hwa (damals 7. Dan) in Traunreut die neue Schule für Traditional Taekwon-Do, die Thomas Könnecke von diesem Tag an leitete.
Was am 20. Mai 2001 in der Traunpassage passierte
Zur Eröffnung des Taekwon-Do-Centers in Traunreut reisten Vorführteams aus Deutschland und den USA an, die zuvor bei einem Festival in Ottobrunn zu Gast waren. Von 14 bis 18 Uhr zeigten sie Technik-Vorführungen und Bruchtests. Den Höhepunkt setzte Kwon Jae-Hwa selbst: der Steinbruchtest, für den er in der Kampfkunstszene seit Jahrzehnten bekannt ist.
Der Autor Axel Effner ordnete das Ganze ein, wie es damals kaum jemand in der Region wusste. Kwon galt schon in seiner Jugend als „Jahrhundert-Talent”, gründete 1966 den Deutschen Taekwon-Do-Verband und ging später eigene Wege, weil ihm das europäische Taekwon-Do zu sehr zum Wettkampfsport wurde. In seinen Schulen blieb es bei der Philosophie des traditionellen Taekwon-Do als reine Selbstverteidigungsdisziplin – Kondition, Beweglichkeit, Schnelligkeit und Kraft als Basis, die eigentliche Arbeit aber an Integrität, Willensstärke, Konzentration und Selbstvertrauen.
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Probetraining anfragenWer hinter der neuen Schule stand
Thomas Könnecke war zu diesem Zeitpunkt 26, trug den 2. Dan und studierte Wirtschaftsinformatik. Fünf Jahre lang hatte er bereits an der Taekwon-Do-Schule seines Lehrers Franz Eberl in Ottobrunn unterrichtet, bevor sich in Traunreut die Gelegenheit ergab: 300 Quadratmeter in der Traunpassage, Training für Kinder und Erwachsene an sechs Tagen die Woche, bis zu fünf Stunden täglich. Seit März 2001 wohnte er in Traunreut.
Ein Satz aus dem Artikel steht bis heute so über jedem Training: „Schläger werden sich bei uns nicht lange halten.”
Warum dieser Artikel für uns mehr ist als ein Archivfund
Die Traunpassage war der erste Standort. Was 2001 mit einer Schule begann, ist inzwischen ein Netzwerk von Taekwon-Do-Schulen im Chiemgau und im Salzburger Land – alle in direkter Linie zu Großmeister Kwon Jae-Hwa. Genau das unterscheidet uns bis heute von Wettkampfvereinen: Wir unterrichten Taekwon-Do so, wie Kwon es 1965 nach Europa gebracht hat.
Wochenblatt, 16. Mai 2001: Großmeister Kwon Jae-Hwa bei der Vorführung einer Selbstverteidigungsform des Traditional Taekwon-Do.
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Häufig gestellte Fragen: Großmeister Kwon Jae-Hwa eröffnet Taekwon-Do-Schule in Traunreut (2001)
Wann wurde die Taekwon-Do-Schule in Traunreut eröffnet?
Die Taekwon-Do-Schule in der Traunreuter Traunpassage wurde am Sonntag, 20. Mai 2001, eröffnet. Großmeister Kwon Jae-Hwa, damals 64 Jahre alt und Träger des 7. Dan, führte zur Eröffnung seinen bekannten Steinbruchtest vor, Vorführteams aus Deutschland und den USA zeigten von 14 bis 18 Uhr Technik und Bruchtests.
Wer ist Kwon Jae-Hwa?
Kwon Jae-Hwa ist einer der koreanischen Pioniere, die Taekwon-Do 1965 nach Europa brachten, und gründete 1966 den Deutschen Taekwon-Do-Verband. Thomas Könnecke steht in direkter Schülerlinie zu ihm und eröffnete 2001 mit ihm gemeinsam die erste Taekwon-Do-Schule in der Traunreuter Traunpassage.
Was bedeutet Taekwon-Do übersetzt?
Taekwon-Do bedeutet übersetzt „Der Weg des Fußes und der Hand". Traditional Taekwon-Do nach Kwon Jae-Hwa versteht sich als reine Selbstverteidigungsdisziplin, nicht als Wettkampfsport – Kondition, Beweglichkeit und Kraft bilden die Basis, im Zentrum stehen aber Integrität, Willensstärke, Konzentration und Selbstvertrauen. Wer das selbst erleben möchte, kann ein kostenloses Probetraining vereinbaren.
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