Online Interview auf MeinBezirk.at: „Die Kunst des Kampfes und der Disziplin" – Thomas Könnecke über traditionelles Taekwon-Do
Das Wichtigste in Kürze
- 28. Juli 2026: MeinBezirk.at veröffentlicht ein Interview von Anna Wallner mit Großmeister Thomas Könnecke der Taekwon-Do-Schule Salzburg unter dem Titel „Die Kunst des Kampfes und der Disziplin".
- Könnecke nennt Disziplin statt Motivation als entscheidende Eigenschaft auf dem Weg zum Schwarzgurt.
- Sein Lehrer Großmeister Kwon Jae-Hwa in New York City trainiert laut Interview mit 89 Jahren noch täglich.
- In Könneckes Schulen trainieren tendenziell etwas mehr Frauen als Männer, bei gleichwertiger Leistungsfähigkeit.
- Bericht von MeinBezirk.at vom 28. Juli 2026.
Nicht die Talentiertesten werden Schwarzgurt, sondern die, die Motivationslöcher mit Disziplin durchstehen. Um diesen Satz kreist das Interview, das Anna Wallner für MeinBezirk.at mit Großmeister Thomas Könnecke geführt hat – erschienen am 28. Juli 2026 unter dem Titel „Taekwon-Do – Die Kunst des Kampfes und der Disziplin”, zwei Wochen nach dem 25-jährigen Jubiläum der Schulen in Salzburg.
Disziplin schlägt Motivation
Auf die Frage nach der wichtigsten Eigenschaft antwortet Könnecke ohne Umweg: Disziplin. Motivation komme und gehe; wer sich nur auf sie verlasse, erlebe ein ständiges Auf und Ab. In den Phasen, in denen sie nachlässt, trägt die Disziplin – und danach, so sein Bild, lässt man sich von der nächsten Motivationswelle wieder mitnehmen. Das gelte in der Schule, im Studium, im Beruf und in Beziehungen genauso wie auf der Matte.
Traditionell oder olympisch – und warum das Alter eine Rolle spielt
Könnecke unterscheidet im Gespräch klar zwischen den Stilrichtungen. Wettkampforientierte Varianten hätten guten Zulauf, allerdings vor allem bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, weil Wettkampf nur in einem bestimmten Alter erfolgreich möglich ist. Traditionelles Taekwon-Do sei dagegen ein ganzheitliches System für Körper und Geist, das man bis ins hohe Alter ausüben kann – sein Lehrer Großmeister Kwon Jae-Hwa in New York City übe mit 89 Jahren weiterhin täglich für sich selbst.
Frauen, Männer, ein Ziel
In seinen Schulen trainieren nach Könneckes Angaben tendenziell sogar etwas mehr Frauen als Männer. Während Männer oft mehr über Kraft arbeiteten, stehe bei Frauen häufig die genauere Technik im Vordergrund – zwei Wege, die zum selben Ziel führen und in der Leistungsfähigkeit gleichwertig sind.
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Probetraining anfragenDer Unterschied zu Karate
Am ehesten vergleichbar sei traditionelles Taekwon-Do mit Karate, mit zwei Unterschieden: den oft hohen Bein- und Sprungtechniken und der Herkunft aus Korea statt Japan. Und es sei in der Ausübung stark disziplin- und wertebasiert – etwas, worauf reiner Wettkampfsport oft weniger Wert legt.
Der Tipp für Anfänger
Der schwierigste Teil ist laut Könnecke der erste Schritt: Vorbehalte überwinden und sich trauen, an einem Schnupperunterricht teilzunehmen. Vor allem viele Erwachsene seien überrascht, dass es ihnen gefällt, weil sie etwas komplett anderes erwartet hatten. Ist der erste Schritt getan, kommt der Rest von selbst.
Das Interview auf MeinBezirk.at enthält sieben Fotos – vom Bundeslehrgang in Geisenfeld im April 2026, vom Besuch bei Großmeister Kwon in New York am 6. Oktober 2025, von der Schuleröffnung am 20. Mai 2001 in Traunreut und vom Jubiläum in Salzburg.
MeinBezirk.at, 28. Juli 2026: Das Interview von Anna Wallner – im Aufmacherbild Thomas Könnecke beim Bundeslehrgang in Geisenfeld am 25. April 2026. Foto: Könnecke
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Häufige Fragen
Häufig gestellte Fragen: Interview auf MeinBezirk.at: „Die Kunst des Kampfes und der Disziplin" – Thomas Könnecke über traditionelles Taekwon-Do
Was ist laut Thomas Könnecke die wichtigste Eigenschaft im Taekwon-Do?
Disziplin, nicht Talent oder Motivation, ist laut Thomas Könnecke die entscheidende Eigenschaft auf dem Weg zum Schwarzgurt. Motivation schwanke, erklärte er im Interview mit MeinBezirk.at vom 28. Juli 2026 – wer Motivationslöcher mit Disziplin durchstehe, komme ans Ziel. Den ersten Schritt macht ein kostenloses Probetraining.
Worin unterscheidet sich traditionelles Taekwon-Do von Karate?
Traditionelles Taekwon-Do stammt aus Korea statt aus Japan und legt laut Großmeister Thomas Könnecke deutlich mehr Gewicht auf hohe Bein- und Sprungtechniken als Karate. Beide Kampfkünste sind zwar vergleichbar, doch Taekwon-Do ist in der Ausübung stark disziplin- und wertebasiert ausgerichtet.
Bis zu welchem Alter kann man traditionelles Taekwon-Do trainieren?
Traditionelles Taekwon-Do kennt keine Altersgrenze, weil es nicht auf Wettkampf ausgelegt ist, sondern ein ganzheitliches System für Körper und Geist bleibt. Als Beleg nennt Thomas Könnecke seinen eigenen Lehrer Großmeister Kwon Jae-Hwa aus New York, der mit 89 Jahren noch täglich trainiert.
Trainieren mehr Männer oder Frauen in den Taekwon-Do Schulen Könnecke?
In den Taekwon-Do Schulen Könnecke trainieren laut Großmeister Thomas Könnecke tendenziell etwas mehr Frauen als Männer. Während Männer häufiger über Kraft arbeiten, setzen Frauen öfter auf genauere Technik – bei gleichwertiger Leistungsfähigkeit beider Gruppen im Training.
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